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adidas
adidas / Oktober 2019
by William Perkins

Sergio García über zwanzig spannende Jahre mit adidas Golf

Bäume als Hindernisse, Ryder Cup Rekorde und das Leben als Familienvater – Piers und Andy von Me And My Golf haben der europäischen Golf-Legende und Masters Champion von 2017 auf den Zahn gefühlt.

Me&MyGolf: Lass uns über deine Beziehung zu adidas sprechen. Es sind bereits 20 Jahre!

SG: Ich bin all meinen Sponsoren sehr dankbar, aber adidas danke ich insbesondere für ihre Unterstützung. Man sieht es nicht allzu oft, dass Athleten 20 Jahre bei ein und derselben Marke bleiben. Für mich zeigt das, wofür adidas steht. Und sie sind offenbar auch zufrieden mit mir. Ich schätze diese Beziehung wirklich sehr. Es ist schön zu sehen, wie weit sowohl ich als auch die Marke gekommen sind. Als unsere Partnerschaft 1999 begann waren die Shirts noch aus Baumwolle, dick und lang und jetzt ... die ganzen Technologien, die adidas entwickelt hat. Die Designs sind atmungsaktiver, stretchiger und sehen besser aus. Es ist großartig zu sehen, wie wir zusammengewachsen sind, fast wie eine Familie.

Me&MyGolf: Du bist mit Sicherheit stolz auf deine Karriere. 20 Jahre – das ist unglaublich! Es gibt aber noch mehr, auf das du stolz sein kannst. Stichwort: Familie. In wie weit hat dich die Vaterrolle auf und abseits des Golf-Courses verändert?

SG: Das war die bisher größte Veränderung in meinem Leben – positiv natürlich! Ich weiß noch, als ich die Masters gewann, hat jeder zu mir gesagt, dass das mein Leben verändern würde. Das stimmt schon. Es war aber auch nicht so, dass ich sie gleich in meinem dritten Jahr auf der Tour gewann. Ich war schon 17 oder 18 Jahre dabei und wusste bereits sehr wohl, was der Sieg bedeutete. Doch als dieses kleine Mädchen geboren wurde, hat das tatsächlich alles von einem Moment auf den anderen verändert. Es ist ein Wunder. Es ist schwer, das zu begreifen, wenn man keine Kinder hat. Plötzlich liebt man jemanden, den man noch nie im Leben gesehen hat. Dieses Gefühl kann man einfach nicht beschreiben. Angela und ich haben es genossen, und genießen es noch, Azalea aufwachsen zu sehen. Sie ist ein wundervolles Baby, schlau, schön und brav.

Me&MyGolf: Kommen wir zum Thema Ryder Cup. Wie hat es sich angefühlt, Seves Punkterekord zu brechen?

SG: Ich hätte nie geglaubt, dass ich Seve – und dann auch noch Faldo und Langer – überholen könnte, bis es tatsächlich an diesem Sonntagnachmittag in Paris passiert ist. Mein Motto bei Ryder Cups war immer: lieber 0 & 5 spielen und den Cup gewinnen, als 5 & 0 spielen und ihn verlieren. Denn am Ende geht es beim Ryder Cup nicht um Sergio García oder Rory McIlroy, Lee Westwood, Ian Poulter oder Justin Rose. Es geht um Europa als Team. Uns interessiert nicht zu sehr die persönliche Leistung, sondern das, was wir als Gemeinschaft schaffen. Deshalb sind wir auch so erfolgreich. Als ich also spielte, war ich mir zwar bewusst, dass meine Gesamtpunktzahl ziemlich hoch war und ich im Laufe der Woche einige Partien gewann – erst mit Alex Norén und dann mit Rory – aber ich dachte nicht: „Oh, ich habe jetzt 24,5 Punkte. Wenn ich Ricky morgen schlage habe ich ...“. So war es nicht. Wir konzentrierten uns alle darauf, zumindest 14,5 Punkte zu erreichen, die Einzel am Sonntag zu gewinnen und so den Ryder Cup nach Hause zu holen. Irgendwann lag ich dann auf Platz zwei und hatte noch 4–5 Löcher zu spielen. Es sah so aus, als ob mein Team gewinnen würde. Und dann wurde mir plötzlich bewusst: „Wow, wenn ich diese Partie gewinne, könnte ich tatsächlich die höchste Punktzahl in der Geschichte des Ryder Cups erzielen.“ Dann überschlugen sich die Emotionen: Ich gewann, mein Team gewann, meine Frau war da, mein Bruder war mein Caddy, mein Vater war da ... Rosey, Justin Rose, der als Erster am 17. Loch war, nahm meinen Kopf und sagte nur noch: „Unglaublich! Unglaublich!“ Was soll ich sagen, es war ein einzigartiges Gefühl.

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Me&MyGolf: Im Laufe der Jahre musstest du wegen der Majors immer wieder Kritik einstecken. War es schwer, das auszublenden? Und jetzt wo du den Titel hast – wie fühlt es sich an, das endlich hinter sich zu lassen?

SG: Anfangs war es schwer. Ich wurde immer als „bester Spieler ohne Major-Titel“ bezeichnet. Irgendwann fing ich an, die positive Seite zu sehen. Immerhin wurde ich „bester Spieler“ genannt. Ich machte meine Sache also gut. Nur der zweite Teil musste geändert werden. Lieber der beste Spieler sein, der nie ein Major gewonnen hat, als ein Niemand zu sein – ein Niemand ohne Major! So sah ich die Sache in den letzten paar Jahren.

Ich wurde immer als „bester Spieler ohne Major-Titel“ bezeichnet. Irgendwann fing ich an, die positive Seite zu sehen.

Me&MyGolf: Wie wichtig waren in dieser Zeit für dich die Menschen um dich herum?

SG: Sehr wichtig! Meine Familie hat mich immer unterstützt. Aber auch alle meine Sponsoren, die mich für so lange Zeit begleitet haben. Dieser langjährige Zusammenhalt ist auch der Grund für unsere gute Beziehung. Nicht umsonst werden es mit adidas dieses Jahr 20 Jahre! Ich habe so viele tolle Menschen um mich: meine Familie, Freunde, Sponsoren. Sie alle stehen hinter mir, glauben an meine Fähigkeiten und schätzen mich als Person und für das, was ich tue. In solch bedeutenden Momenten ist es wichtig, diese Unterstützung zu spüren.

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Me&MyGolf: Hast du eine besondere Gabe auf dem Golf-Course?

SG: Als Mitglied der adidas Familie würde ich sagen: Kreativität. Ich war immer gut darin, Problemlösungen und die passenden Schläge in schwierigen Situationen zu finden. Vielleicht liegt es daran, dass Seve und Olazábal meine Idole waren und sie Lösungen sehen konnten, die kein anderer sah. Mir geht es manchmal genauso. Vor zwei Wochen am Samstag auf der 16 in Valderrama zum Beispiel, landete mein Drive etwas rechts neben dem Fairway. Es wäre ein niedriger Slice möglich gewesen, gefolgt von einem Run up aufs Green, aber da stand dieser Baum etwa 100 Meter entfernt, der mir in die Quere hätte kommen können. Also überlegte ich und sah plötzlich eine Lücke, etwa zwei Meter breit zwischen den Bäumen. Ich war 149 Yards vom Loch entfernt, hatte etwas Gegenwind, eine gute Lage – ein 9er-Eisen sollte die richtige Flugbahn bringen. Mit einem Wedge hätte ich vielleicht zu sehr zuschlagen müssen und hätte es am Ende doch nicht geschafft. Ich schlage also ab, treffe perfekt, der Ball fliegt mit leichtem Links-Spin durch die Lücke zwischen den Bäumen, kommt etwa drei Yards vom Loch entfernt auf und rollt noch etwas nach links weiter. Der Putt zum Birdie war dann nur noch Formsache.

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Me&MyGolf: Ich denke, du stimmst mir zu, wenn ich sage, dass wir alle die adicross Serie lieben. Denkst du wir können irgendwann Turniere damit spielen?

SG: Ich denke schon. Mit den entsprechenden Brandings, kann ich mir wirklich vorstellen, einige Turniere damit zu spielen. Die Oberteile sind bequem und fühlen sich kaum anders an als gängige Golfshirts. Ich trage sie beim Training, da performen sie wirklich stark. Auch die Hosen haben Potenzial, vor allem die etwas schickeren Stoffhosen. Ich denke, in Zukunft wird das auf jeden Fall möglich sein.

adidas / Oktober 2019
by William Perkins
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