Ihre Motivation kennt keine Grenzen: Bei Mayan Smith-Gobat folgt auf jeden Rückschlag auch immer ein Comeback.

In Mayan Smith-Gobats Karriere gab es eine Menge Rückschläge. Aber für sie ist jeder Rückschritt auch ein Schritt in Richtung Erfolg.

Engagement und Entschlossenheit – diese beiden Eigenschaften haben Mayan Smith-Gobat zu dem gemacht, was sie heute ist: eine der angesehensten Kletterinnen der Welt.

Doch in Mayans Karriere verlief nicht immer alles nach Plan. Rückschläge und Erfolge haben sie gleichermaßen geprägt. Verletzungen, schlechtes Wetter und mentale Blockaden haben sie oft am Weiterkommen gehindert, aber Mayan gab nie auf.

„Zählt man die raren Erfolgsmomente, bestand meine Karriere eigentlich zu 90 % aus Rückschlägen“, gibt sie zu. „Was mich eindeutig am meisten zurückgeworfen hat, waren die Verletzungen – und davon hatte ich einige. Aber je öfter man scheitert, desto besser fühlt es sich an, wenn man es endlich geschafft hat.“

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Mayans neueste Herausforderung ist Riders on the Storm, eine Route durch eine 1300 Meter hohe Wand auf der Ostseite der Torres del Paine Berggruppe in Patagonien, Chile. Nach ihrer Schulteroperation und monatelanger Reha startete sie den ersten Versuch 2016.

Die freie Begehung der gesamten Route gemeinsam mit Kollegin Ines Papert war das Ziel – etwas, das vor ihnen noch niemand gewagt hatte. Zunächst kamen die beiden Frauen gut voran. Auf halber Strecke machten sie in fünf neuen Seillängen eine frei kletterbare Variante aus und konnten auf dem Weg zum Gipfel zwei weitere sehr gefürchtete und vereiste Seillängen befreien. Lange Zeit sah es so aus, als ob sie ihr Ziel wirklich erreichen könnten, doch schlechtes Wetter ließ sie ihr Vorhaben vor den letzten zwei Seillängen abbrechen.

Im Anschluss musste sich Mayan einer weiteren Operation unterziehen – wieder Reha, wieder ganz von vorne anfangen. Um wieder zu alter Form zurückzufinden, war all die mentale Stärke nötig, die sie sich über Jahrzehnte an der Spitze des Klettersports erarbeitet hatte.

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„Entschlossenheit ist eine meiner größten Stärken. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, gebe ich nicht auf, bis ich es erreiche. Schon in jungen Jahren habe ich gemerkt, dass mich Rückschläge nur noch mehr anspornen. Aufgeben ist für mich keine Option. Ich mache immer weiter.“

Und sie machte immer weiter. Sie wollte sich Riders ein zweites Mal stellen, aber es war wieder das Wetter, das ihr einen Strich durch die Rechnung machte.

„Statt der geplanten zwei Tage brauchten wir allein für die ersten 600 Meter einen Monat. Am Ende blieben uns also nur noch zwei Tage für die richtig anspruchsvollen Seillängen. Jede von uns hatte nur einen Versuch und den haben wir genutzt.“

„Man könnte die Tour als komplettes Desaster bezeichnen, aber die Hauptsache ist, dass wir beide wohlbehalten zurückgekommen sind. Außerdem sind wir gut vorangekommen. Auch wenn es mental sehr fordernd war, sind wir fest entschlossen, zurückzukehren und die Route fertig zu klettern.

Mayans Entschlossenheit, Schwierigkeiten zu meistern, zieht sich durch ihre ganze Karriere. Aber auch ihre Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen, hat ihren Weg an die Spitze des Sports mitgestaltet.

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„Ich musste erst lernen, mich von diesem Wunsch nach Erfolg, der alles andere in den Schatten stellte, zu befreien und einfach nur auf meinen Körper zu achten. Dieses Gefühl zu bekommen, dass du vollkommen präsent bist, aber nicht aktiv daran denkst, das war das Herausforderndste für mich.“

„Als ich noch jünger war, habe ich mir selbst zu viel Druck gemacht. Das war einer meiner größten Fehler. Ich wollte alles so unbedingt erreichen, dass ich mir selbst dabei im Weg stand. Heute habe ich gelernt, einfach Spaß beim Klettern zu haben und auch den Weg zu genießen, nicht nur das Ziel.“

Fragt man Mayan nach der Zukunft, flammt ihre Entschlossenheit wieder auf, das zu Ende zu bringen, was sie in Patagonien begonnen hat. Dieses Projekt verlangt ihr all ihr Können und ihre Erfahrung als Kletterin ab und bringt gleichzeitig die Person zum Vorschein, zu die sie der Sport gemacht hat.

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„Das Klettern hat auch meine Persönlichkeit geprägt. In der Schule war ich immer eher ruhig und zurückhaltend. Erst durch das Klettern habe ich zu meiner inneren Stärke gefunden.“

„Ich habe gelernt, mir selbst zu vertrauen und an mich zu glauben. Dazu trugen auch die vielen Momente des Scheiterns bei – sie brachten mich dazu, immer wieder aufzustehen und es erneut zu versuchen.“

Dieses Durchhaltevermögen hat Mayan zu der Person gemacht, die sie heute ist und wird auch die Zukunft ihrer Karriere bestimmen.

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